Günstig sei es, den Zahn oder das Zahnbruchstück in H-Milch aufzubewahren. Hat man gerade keine zur Hand, kann man auch versuchen, das abgebrochene Stück im Mund zu behalten. Am besten aufgehoben sind Zähne und Zahnstückchen in einer sogenannten Zahnrettungsbox, die man in der Apotheke bekommt. "Sie ist mit einem speziellen Nährmedium gefüllt, das die Zellen auf der Wurzelhaut erhält", erläutert Oesterreich. Auf diese Weise können Zähne bis zu 48 Stunden aufbewahrt werden, ohne dass sich die Chancen auf ein Wiederanwachsen verringern.
Doch auch in weniger dramatischen Fällen, wenn lediglich ein kleines Stückchen vom Zahn abgebrochen ist, sollte man den Gang zum Zahnarzt möglichst schnell erledigen. "Mit Hilfe der Untersuchung und gegebenenfalls mit Röntgenbildern kann der Zahnarzt weitere Schäden zum Beispiel an der Zahnwurzel ausschließen. Das sollte auf jeden Fall abgeklärt werden", rät Oesterreich.
(ddp)