Den Umgang mit der Zahnbürste sollte man zunächst spielerisch gestalten, rät Bühler, beispielsweise können die Eltern beim Zähneputzen eine Geschichte erzählen. "Nach und nach entwickelt sich daraus ein Rhythmus, die Zahnreinigung wird zu einem Ritual", erklärt der Zahnarzt. Im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren beginnen Kleinkinder mit den ersten eigenen Putzversuchen.
Wichtig ist, dass die Eltern die Zähne ihres Kindes immer nachputzen, und zwar bis ins Schulalter. In leicht kreisenden Bewegungen wird die Zahnbürste vom Zahnfleisch in Richtung Zahn (von Rot nach Weiß) geführt. Ab einem Alter von zwei Jahren sollten die Zähne mit einer fluoridreduzierten Zahnpasta gereinigt werden. Nicht zu empfehlen sind süßlich aromatisierte Zahnpasten, da sie ein falsches Geschmacksbewusstsein fördern, das sich auf andere süße Lebensmittel überträgt.
Zahnbürsten gibt es altersgerecht mit speziellen Kindergriffen und in entsprechend unterschiedlichen Größen. Ab dem Schulalter können Kinder auch elektrische Zahnbürsten verwenden. "Das bereitet oft mehr Spaß", erzählt Bühler. "Wichtig ist, dass Zähneputzen zur Pflicht wird. Eltern sollten dabei mit gutem Beispiel vorangehen", betont der Zahnarzt.
(ddp)